
UV-Härtung richtig durchführen – ohne dass die Drucke beschädigt werden
Wenn Sie zur 2026er Printing Expo gehen, werden Sie feststellen, dass wir dieses Jahr nicht über allgemeine Leuchtmittel sprechen. Das ist langweilig. Was wirklich wichtig ist, ist die Art und Weise, wie UV-Module konstruiert werden, sodass sie mit hohen Geschwindigkeiten arbeiten können, ohne dabei die Materialien zu verschmoren.
Es handelt sich dabei um ein Gleichgewichtsproblem: Man braucht genug Energie, um die Tinte zu härten – aber nicht so viel, dass das Substrat schmilzt.
Der ideale Wert: Leistung und Geschwindigkeit
Die Geschwindigkeit der Druckmaschine bestimmt alles. Wenn man eine Großformatdruckmaschine mit einer Geschwindigkeit von 50 Metern pro Minute betreibt, wird eine „Standardleuchte“ dazu führen, dass die Tinte klebrig bleibt.
Wir raten nicht einfach drauflos. Stattdessen ajustieren wir die Leistung und Spannung, bis wir genau den benötigten Wert für die spezielle Tintenchemie erreichen.
Natürlich könnte man die Leistungsstärke erhöhen, um Platz in der Maschine zu sparen – doch das setzt den Reflektoren großen Stress aus. Um das zu vermeiden, verwenden wir hochreines Aluminium. Dadurch wird die UV-Strahlung genau dorthin gelenkt, wo sie benötigt wird – nach unten – sodass keine Energie verschwendet wird.
Umgang mit der Hitze
UV-Leuchten mit hoher Leistung werden extrem heiß. Um die Situation unter Kontrolle zu halten, verwenden wir spezielles, dotiertes Quarzglas. Dadurch wird das Licht in den UV-C- oder UV-V-Bereich gelenkt – was dazu beiträgt, die Infrarotstrahlung zu verringern.
Aber man kann diese Leuchten nicht einfach anschließen und dann weggehen. Wenn die Kühlung – egal ob mit Luft oder Wasser – nicht für diese hohen Temperaturen ausgelegt ist, hat man Probleme. Die Leuchte wird viel zu früh ausfallen – oder schlimmer noch: Das PET- oder PVC-Material wird auf der Druckmaschine beschädigt. Wir verwenden außerdem verstärkte Anschlüsse, denn herkömmliche Kabel halten dem täglichen Einsatz nicht stand.
Keine Probleme bei der Austauschung
Niemand möchte, dass seine Technik vier Stunden damit verbringt, ein Modul während eines Defekts wieder anzuschließen. Das ist ein Albtraum.
Deshalb stellen wir diese Module als Ersatzteile her. Die Gehäuse sind speziell konstruiert, sodass sich der Fokuspunkt des UV-Lichtbogens perfekt mit dem Druckkopf abstimmen lässt. Kein Raten, keine Schätzungen nötig.
Außerdem liefern wir sie mit vorprogrammierten elektrischen Parametern. Man kann sie direkt in den vorhandenen Ballast anschließen – ohne Sorge, dass die Schaltungen durch einen Überschlag beschädigt werden. Es funktioniert einfach.