
Maximale Nutzung der 80W/cm-Quecksilber-UV-Lampe
Wenn es um Hochleistungs-Härtung oder Desinfektion geht, benötigt man eine Lampe, die tatsächlich das leistet, was auf der Verpackung versprochen wird. Deshalb haben wir die 80W/cm-Quecksilber-Lampe entwickelt. Es geht darum, den maximalen Wellenlängenwert von 254 nm mit ausreichender Intensität zu erreichen – damit die Arbeit erledigt wird, ohne dass Energie durch Wärme verschwendet wird. Voraussetzung ist natürlich, dass der Ballast richtig eingestellt ist.
Warum die „kleinen“ Details wichtig sind
Wir legen großen Wert auf eine spektrale Energiekonzentration von 0,5 %. Das mag wie eine unscheinbare Zahl klingen, doch in der Praxis macht sie den Unterschied zwischen einem perfekten Ergebnis und einem katastrophalen Ergebnis aus.
Wenn sich das Spektrum auch nur etwas verschiebt, kommt es zu ungleichmäßiger Polymerisation. Es entstehen Stellen, die nicht richtig gehärtet werden. Um das zu verhindern, kontrollieren wir den Quecksilberdampfdruck genau und verwenden außerdem extrem reines Quarzglas.
Wenn das Quarzglas „schmutzig“ ist, saugt es die UV-Energie auf und wandelt sie in Wärme um. Das hilft nicht dabei, das Produkt zu härten – im Gegenteil: Die Elektroden verbrennen dadurch schneller.
Außerdem verwenden wir eine bestimmte Gasmischung, um einen stabilen Lichtbogen zu gewährleisten. Kein Flackern – nur ein konstanter, zuverlässiger Photonenfluss.
Achtung vor der Wärmeentwicklung
80 Watt pro Quadratzentimeter erzeugen eine Menge Wärme. Man kann diese Lampen nicht einfach anschließen und danach weggehen. Wenn die Kühlung nicht ausreicht, überhitzt das Quarzglas und bricht. Das ist eine Situation, die niemand möchte.
Ich rate immer dazu, eine Zwangskühlung oder wassergekühlte Systeme zu verwenden, um alles stabil zu halten. Wenn die Lampe zu heiß wird, verdampft das Quecksilber zu schnell. Dadurch verschiebt sich der spektrale Peak – und die gewünschte Genauigkeit von 0,5 % geht verloren.
Praktische Anwendung
Diese Lampen passen perfekt in die meisten industriellen UV-Verarbeitungsanlagen. Da wir die spektrale Konzentration genau kontrollieren können, können Sie die Geschwindigkeit Ihrer Anlage erhöhen. Sie müssen sich keine Sorgen um unvollständig gehärtete Stellen machen – alles wird gleichmäßig behandelt.
Eines noch: Stellen Sie sicher, dass Ihre Schutzmaßnahmen für hohe Intensitäten von UV-C geeignet sind. Sie möchten schließlich nicht, dass Ozon in Ihrem Arbeitsbereich entsteht. halten Sie alles sicher und kühl – dann werden die Lampen den Rest erledigen.