
Im Einsatz kann die Arbeit mit mobilen Bedrucksystemen zum Stillstand kommen, sobald die Aushärtungslampe anfängt, ihre Leistung zu verlieren. Die Eigenschaften des Materials verschlechtern sich, die Haftung nimmt ab – und die gesamte Charge ist plötzlich gefährdet, als ungültig zu gelten.
Die CE-Zertifizierung ist in dieser Branche keine bloße Formalität. Es handelt sich dabei um einen nachweisbaren Beweis dafür, dass die UV-Lampe den Anforderungen hinsichtlich elektrischer Sicherheit, Wärmemanagement sowie Emissionen entspricht. Das wiederum ermöglicht den Zugang zum Markt – und zwar auf der Grundlage von Engineering-Lösungen, die auditiert werden können.
Was wirklich wichtig ist, ist das, was man in Echtzeit messen kann. Wir entwickeln Quecksilberdampflampen mit stabilem Spektrum, wobei wir die dominierenden Emissionslinien genau kontrollieren, damit sie mit der Absorption des Photoinitiators in UV-härtbaren Tinten und Klebstoffen übereinstimmen. Die Höchststrahlungsintensität bleibt über die gesamte Länge des Lichtbogens konstant. Zudem ist die dichroische Beschichtung des Reflektors so ausgelegt, dass die Wellenlängenintegrität sowie die Energiedichte gewahrt bleiben.
Unser Ziel ist eine lange Lebensdauer der Lampen bei geringer Leistungsabnahme. Die Lampen funktionieren in der Regel mehr als 5.000 Stunden lang, ohne dass die Leistung um mehr als 5 % abnimmt. Das bedeutet vorhersehbare Aushärtungsprofile, weniger Austausch der Lampen sowie weniger Stillstände.
Warum das im praktischen Einsatz wichtig ist, ist einfach: Die Bedruckvorgänge laufen schnell ab – und die Aushärtung ist dabei ein entscheidender Schritt. Eine konstante UV-Energie sorgt für eine konstante Vernetzung der Materialien – was wiederum zu reproduzierbaren Eigenschaften wie Härte, Haftung und chemischer Resistenz führt. Dadurch lassen sich kürzere Bearbeitungszeiten erreichen, der Energieverbrauch pro Teil sinkt, und es gibt weniger fehlerhafte Produkte aufgrund unvollständig ausgehärteter Bereiche oder klebriger Oberflächen.
Außerdem erleichtert die CE-Konformität die Integration der Lampen, da sie bereits den Anforderungen bezüglich Steuerung, Sicherheitsmaßnahmen und Kennzeichnung weltweiter OEM-Anlagen entsprechen.
Ein praktischer Hinweis: Das Spektrum der Ausstrahlung sowie die Effizienz des Reflektors hängen von der Ausrichtung der Lampe sowie ihrer Kühlung ab. Der Luftstrom muss in die richtige Richtung fließen, und die Lampe muss genau so montiert werden, wie es die Konstruktion vorschreibt. Eine falsche Ausrichtung beeinflusst die Strahlungsintensität auf dem Substrat und kann somit die Tiefe der Aushärtung verändern.
Bevor Sie eine Entscheidung treffen, prüfen Sie unbedingt die Abmessungen des Lampengehäuses sowie die Geometrie des Reflektors Ihres Druckers.