
In einem kleinen bis mittelgroßen Betrieb muss jede Bearbeitung reibungslos ablaufen. Schon eine einzige Fehlerhaftigkeit kann dazu führen, dass die Arbeit nicht fertiggestellt werden kann – oder schlimmer noch: Der Kunde geht verloren. Deshalb haben wir eine 395-Nanometer-UV-LED-Lampe entwickelt: Sie ermöglicht eine zuverlässige und wiederholbare Aushärtung der Materialien – ohne die Probleme und Unvorhersehbarkeiten herkömmlicher Systeme.
Was technisch wirklich wichtig ist
Wir haben bewusst 395 Nanometer gewählt. Diese Wellenlänge passt zu den Photoinitiatoren in UV-Offset-, Flexo- und Siebdrucktinten. Dadurch erfolgt die Vernetzung der Materialien schnell und gleichmäßig. Die maximale Strahlungsintensität bleibt über die gesamte Lebensdauer der Lampe konstant – außerdem ist das Spektrum der Ausstrahlung von Lampe zu Lampe ähnlich. Die Leistung bleibt im Laufe der Zeit konstant – wir haben Lampen, die bereits mehr als 5.000 Stunden lang funktionieren, ohne dass es zu einer Abnahme der Leistung von mehr als 5 Prozent kommt. Es entsteht kein Ozon. Auch ein Aufwärmvorgang der Quecksilberdampflampe ist nicht nötig. Zudem gibt es keine plötzlichen Schwankungen in der Lebensdauer der Lampe durch das An- und Ausschalten. Der Treiber hält eine konstante Stromstärke bei – dadurch ändert sich die Intensität der Strahlung nicht, wenn sich die Druckgeschwindigkeit ändert.
Warum diese Lampe im Einsatz erfolgreich ist
Diese Lampe hilft Betrieben mit geringen Gewinnmargen dabei, zuverlässig zu arbeiten. Die Aushärtung der Materialien ist immer gleichmäßig – die Farben bleiben stabil, die Haftung bleibt konstant und es gibt weniger Ausschuss. Der Energieverbrauch sinkt, da die LED nur dann strahlt, wenn sie benötigt wird. Zudem entfallen die Probleme mit der Hochspannungsignition – dadurch sind die Wartungskosten gering. Das Gehäuse der Lampe ist kompakt und lässt sich einfach in bestehende Druckmaschinen und halbautomatische Anlagen einbauen. Dadurch lassen sich die Umstellzeiten verkürzen, es müssen weniger Ersatzteile aufbewahrt werden – und die Betriebszeit erhöht sich.
Ein paar praktische Aspekte im Betrieb
LED-Systeme benötigen trotzdem eine ordentliche Wärmeableitung. Montieren Sie die Lampe auf dem vorgesehenen Kühler und halten Sie die Kühlplatte sauber – Überhitzung führt zu einer Änderung der Wellenlänge und damit zu einer Verringerung der Leistung. Stellen Sie sicher, dass der Druckmaschinencontroller mit dem LED-Treiber kommunizieren kann – und dass Ihre Tinte für 395 Nanometer geeignet ist. Bei dickeren Schichten sollten Sie prüfen, ob die maximale Strahlungsintensität und die Energiedichte tatsächlich den Anforderungen der Tinte entsprechen. Wenn alle diese Faktoren berücksichtigt werden, erhalten Sie eine zuverlässige und wartungsarme Aushärtung – Tag für Tag.