
Lassen Sie uns über unsere 80W/cm-UV-Lampen mit Quecksilber sprechen.
Wir bauen unsere Standardlampen mit einer Leistung von 80 W/cm. Warum? Weil das der ideale Wert ist. Dadurch erhalten Sie die nötige Geschwindigkeit, um den Produktfluss aufrechtzuerhalten – ohne dass die Lampen alle paar Wochen kaputtgehen. Es funktioniert einfach.
Umgang mit der Hitze
Wenn so viel Strahlung erzeugt wird, wird es schnell sehr heiß. Um zu verhindern, dass das Glas unter dem Druck weich wird, verwenden wir hochreinen Gefüllquarz. Das Material ist sehr widerstandsfähig. Doch hier ist ein praktischer Tipp: Halten Sie die Reflektoren stets sauber. Wenn Staub auf diesen Spiegeln ansetzt, wird die Wärme direkt zurück in den Lampengehäuse geleitet. Dadurch kann die Lampe frühzeitig kaputtgehen.
Was im Inneren der Lampe passiert
Im Inneren der Lampe wird Quecksilberdampf in Plasma umgewandelt. Sobald sich dieser „Bogen“ etabliert hat, entstehen die typischen Wellenlängen von 254 nm und 365 nm. Das sind die wichtigen Wellenlängen, die dafür sorgen, dass Tinten und Klebstoffe richtig aushärten können.
Wir investieren viel Zeit in die Einstellung des Gasdrucks. Wenn dieser auch nur geringfügig falsch ist, entstehen „heiße Punkte“ an der Lampe. Niemand möchte schließlich, dass die Hälfte des Produkts bereits ausgehärtet ist, während die andere Hälfte noch klebrig ist.
Wie man die Lampen in der eigenen Werkstatt einsetzt
Man kann diese Lampen nicht einfach anschließen und darauf hoffen, dass alles gut läuft. Man braucht einen zuverlässigen Ballast. Wenn die Stromversorgung unzuverlässig ist, flackert die Lampe – und die Härtezeit des Produkts nimmt ab. Das ist frustrierend und zeitraubend.
Außerdem sollten Sie bedenken, dass diese Lampen nicht nur UV-Strahlung abgeben, sondern auch viel Infrarotwärme. Wenn Sie mit dünnem PET- oder PVC-Material arbeiten, wird dieses Material bereits bevor die Tinte überhaupt aushärten kann, deformieren. Deshalb benötigen Sie eine Kühleinheit, um die Temperaturen niedrig zu halten.
Wir kümmern uns selbst um alles – vom Auswahl des Quarzes bis zur endgültigen Füllung mit Gas. Da wir keine Zwischenhändler nutzen, können wir die Preise senken, ohne auf billige Elektroden zurückgreifen zu müssen, die versagen.